Gewinnungsgebiet Würgebachtal, Haitz

Wassergewinnungsanlagen im Würgebachtal

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Gewinnungsgebiet Würgebachtal, Haitz

Fünf Tiefbrunnen und eine Quelle liefern Trinkwasser für Haitz und Gelnhausen.

Das Gewinnungsgebiet Würgebachtal der Stadtwerke Gelnhausen umfasst mehrere Wassergewinnungsanlagen.

Das gewonnene Wasser ist als Rohwasser sehr weich und weist einen hohen Anteil an aggressiver Kohlensäure auf, der dem menschlichen Organismus zwar nicht schadet, aus korrosionstechnischen Gründen nach der gültigen Trinkwasserverordnung dem Wasser durch geeignete Aufbereitungstechniken jedoch zu entziehen bzw. zu binden ist.

Die einzelnen Gebäude haben folgende Funktionen:

Auf dem Gelände des Brunnens A ist eine Regenmessanlage installiert, die automatisch die Niederschläge im Gettenbachtal misst und ebenfalls über Steuerkabel kontinuierlich an die Zentralwarte der Stadtwerke Gelnhausen überträgt.

Lageplan: die Anlagen 1 bis 4 am Sandborn und am Würgebach in Haitz.

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Funktionen der einzelnen Gebäude

Von der Sandbornquelle bis zur Aufbereitungsanlage: So gewinnen die Stadtwerke Gelnhausen im Würgebachtal bei Haitz ihr Trinkwasser.

Das Wasser der Sandbornquelle wird hier gefasst und dem Rohwassersammelbehälter (Nr. 2) zugeleitet. 

Die Schüttungsmenge dieser Quelle ist starken jahreszeitlichen Schwankungen unterlegen, sie ist abhängig von der Niederschlagsmenge und -häufigkeit. Bei starken Niederschlägen reagiert die Quelle mit Trübungen im Wasser, die von einem Trübungsmessgerät automatisch erfasst werden. Bei überhöhten Trübungswerten wird das Wasser über einen automatischen Elektroschieber dem Vorfluter Würgebach zugeleitet.

Sinkt der gemessene Trübungswert, wird das Wasser wieder zur Trinkwasserversorgung genutzt.

In diesem Behälter mit 125 m³ Inhalt werden die Fördermengen der einzelnen Brunnen und der Quelle gesammelt und der Pumpstation (Nr. 3) zugeleitet.

Weiterhin ist in diesem Gebäude der Elektroschieber installiert, der bei Trübung der Sandbornquelle dieses Wasser in den Vorfluter Würgebach umleitet.

Das vom Rohwasserbehälter zulaufende Wasser wird hier mittels zweier liegend installierter Rohrmantelpumpen über die Aufbereitungsanlage (Nr. 4) den Versorgungsnetzen im Stadtteil Haitz und im Stadtgebiet Gelnhausen zugeführt. 

Eine der beiden Pumpen ist umrichtergesteuert, d. h. die Fördermenge der Pumpen regelt sich automatisch über die Zulaufmenge aus dem Rohwasserbehälter, die, wie oben erwähnt, durch die Quellschüttung bestimmten Schwankungen unterliegt.

Das aus der Pumpstation zugeförderte Rohwasser wird durch vier geschlossene Filterkessel geleitet, die mit dolomitischem Filtermaterial (Kalkgestein) gefüllt sind. Die aggressive Kohlensäure im Wasser reagiert chemisch mit dem Kalkstein, die Kohlensäure wird gebunden und das Wasser pro gebundener 10 mg aggressiver Kohlensäure um ca. 1 °dH aufgehärtet.

Außerdem befinden sich in der Anlage ein kontinuierlich arbeitendes Trübungsmessgerät und ein pH-Messgerät, über das sie automatisch gesteuert wird. Eine UV-Desinfektionsanlage tötet evtl. auftretende Keime im Rohwasser ab.

Die elektrische Versorgung des gesamten Gewinnungsgebietes Würgebachtal erfolgt über eine Trafostation, die in der Aufbereitungsanlage installiert ist. Dort befindet sich ein Gießharz-Transformator, der die Spannung von 20.000 V auf 230 V transformiert. Die Leistung des Transformators beträgt 250 kVA. Dies entspricht der Leistung von 125 Haushalten.

Zentrale Störungsannahme

Sie haben Störungen in der Versorgung Ihres Haushaltes oder Ihres Unternehmens? Mit unserem Service-Notfalltelefon der Stadtwerke Gelnhausen helfen wir Ihnen gerne bei Ihren individuellen Problemen weiter. Schnell und zuverlässig – denn wir halten, was wir versprechen.

Bei Störungen in der Stromversorgung:
Tel.: 0800 3410134 (kostenfrei)

Bei Störungen bzgl. Wasser und Wärme:
Tel.: 06051 838-01


Der Service der Stadtwerke Gelnhausen – rufen Sie einfach an!

* 3,9 ct/min (Stand 1. Juli 2008) zum Ortstarif aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, für Anrufe aus den Mobilfunknetzen können abweichende Preise gelten, ab 01.03.2010 werden max. 42 Cent pro Minute berechnet.